CKJ
Christ-Königs-Jugend
Viva Cristo Rey!
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Christ-Königs-Jugend
Viva Cristo Rey!

Willkommen bei der Christ-Königs-Jugend


Hier kannst Du Dir einen Überblick über die Jugendarbeit der Christ-Königs-Jugend verschaffen. Wenn Du uns jedoch wirklich kennenlernen möchtest, musst du uns erleben. Unser Angebot an Ferienlagern, Ausflügen, Gruppenstunden oder Wallfahrten bietet dazu reichliche Möglichkeiten.

Nächste Termine

Tanzabend der Schweizer CKJ in Muri

25. Mai 2019 | Allgemein

Ausflug nach Domrémy-la-Pucelle (Geburtsort der Hl. Johanna von Orléans; Jehanne d

25. Mai 2019 | Saarlouis

Treffpunkt 10 Uhr (in der Einsiedelei Notre-Dame de Bermont in F-88630 Greux), dort GESUNGENES AMT mit Predigt über die Hl. Johanna von Orléans; danach kleines Mittagessen (Picknick).
13 Uhr Führung durch die Einsiedelei (Hr. Alain Olivier)
15 Uhr Möglichkeit zur Fußwallfahrt nach Domrémy-la-Pucelle (ca. 3 km)
16 Uhr Kurze Andacht in der Pfarrkirche, anschl. Führung durch das historische Domrémy (Hr. Alain Olivier)
Abschließend Besichtigung der Basilika du Bois Chenu
Schluss ca. 18 Uhr (ca. 2 Std. Fahrtzeit: Ankunft Saarland ca. 20 Uhr)

Kalenderdatei | Kontakt

CKJ-Mädchenweekend ab 12 Jahren

30. Mai bis 02. Juni 2019 | Mädchen Schweiz

Fahrt zur Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee

30. Mai 2019 | Stuttgart

Firmung mit S.Exz. Weihbischof Athanasius Schneider

02. Juni 2019 | Stuttgart


Neueste Alben

CKJ Bubenweekend in der Ostschweiz


Buben Schweiz
Mai 2019

Wochenendlager der Wigratzbader Kindergruppe


Wigratzbad

Jugendexerzitien


Allgemein
Wahrscheinlich gibt es keine Zeit im Leben, in der es mehr zu entscheiden gibt als beim Erwachsenwerden. In der Schule kommt man endlich im Abschlussjahrgang an – und danach geht es erst richtig los. Aber wohin eigentlich? An dieser Stelle werden nun eine ganze Reihe wichtiger Weichen gestellt und wir selbst sind es, die nun wählen können. Das mag manch einem ganz schön groß vorkommen – es ist aber kein Anlass zu Bedrückung! Denn Entscheiden kann man lernen, zum Beispiel beim heiligen Ignatius von Loyola.

Als er – damals noch alles andere als heilig – 1521 von einer Kanonenkugel getroffen wurde und alle Pläne, die er für das Leben gehabt hatte, aufgeben musste, zog er sich im spanischen Manresa in eine Grotte zurück und fing noch einmal von vorne an – mit sich und mit Gott. Ihm stand vor Augen, dass das diesseitige Leben ein Ort der Entscheidung ist, und er wollte nun die richtigen Entscheidungen treffen. Die Früchte dieser ebenso entschiedenen wie entscheidenden Neuausrichtung hat Ignatius nicht für sich behalten, sondern als kleines Büchlein der Welt zum Geschenk gemacht: Seine Exercitationes Spirituales, die geistlichen Übungen.

Der Inhalt dieser Exerzitien ist im Grund so einfach, dass es verwundert, dafür überhaupt verreisen zu wollen, und andererseits so reichhaltig, dass ein ganzes Menschenleben sicher nicht ausreicht, um die Betrachtungen auszuschöpfen.

Es klingt vielleicht ein wenig sonderbar, dass heute noch eine Gruppe junger Menschen nachvollzieht, was Ignatius vor einem halben Jahrtausend in seiner Grotte vorgemacht hat. Und ein Beobachter unserer Exerzitiengruppe wird wirklich verblüffende Eindrücke sammeln können: Das ist zum einen die beharrliche Stille, die über der ganzen Gruppe liegt. Tatsächlich ist die Bereitschaft zum Schweigen eine der wichtigsten Grundlagen für gewinnbringende Exerzitien. Schweigen bedeutet aber nicht einfach, dass nicht geredet wird, sondern auch die Augen meiden die Zerstreuung, und wenn das gelingt, dann folgt bald auch das Schweigen des Herzens, das frei wird – frei von allen ablenkenden Gedanken und frei für die Betrachtung.

Auf den zweiten Blick bemerkt der Beobachter unserer Exerzitiengruppe trotzdem eine wohlwollende Aufmerksamkeit untereinander: Auch ohne Worte kann man hilfsbereit und rücksichtsvoll sein und sich gegenseitig von Seiten kennenlernen, die man in einem Gespräch gar nicht bemerkt hätte! Aufmerksamkeit endet aber nicht bei der Gemeinschaft miteinander, sondern wird umso wichtiger, wenn es um die Gemeinschaft mit Gott geht: Die geistliche Ernährung auf Exerzitien besteht in kurzen Vorträgen, die der Exerzitienmeister predigt und die dann in der stillen eigenen Betrachtung von jedem Einzelnen für sich nachvollzogen werden. Von solchen „Übungen“ gibt es bis zu fünf an einem Tag; sie bauen aufeinander auf und ergeben Schritt für Schritt einen großen Weg, der hinführen soll zu der Entscheidung, die das eigene Leben betrifft.

Schließlich fällt unserem Beobachter noch die innere Freude auf, die ihm hier und da aus den Exerzierenden entgegenscheint – denn die Erfahrung der Exerzitien schafft neben aller Ernsthaftigkeit eine innere Reinigung, Befreiung und ungeahnte Klarheit. Die so gewonnene Freude bricht sich dann unweigerlich auch hörbar Bahn, wenn das Schweigen am letzten Abend aufgehoben wird und die Gruppe innerlich und äußerlich aufgeräumt zusammensitzt. Kurzum: Ignatianische Exerzitien sind eine unersetzliche Erfahrung, denn sie helfen, ein Fundament dafür zu legen, im eigenen Leben die Entscheidungen zu treffen, die es erfüllt, froh und – so Gott will! – heilig machen.

 

Für die Osterwoche 2020 sind wieder solche Exerzitien geplant!