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Die Jugend erklärt den Glauben


Das Sakrament der Ehe


(Die 7 Sakramente)

Ein Beitrag von Nadine Marques (22 Jahre):

 

Gott ist die Liebe. Er ist die Liebe, vor allem, weil er in sich selbst (Dreifaltigkeit) eine Gemeinschaft der Liebe bildet: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Unser himmlischer Vater hat die Eheleute zu Großem bestimmt. Jesu erstes Wunder hat auf einer Hochzeit stattgefunden, bei der er Wasser in Wein verwandelte. Jesus hat die Ehe zu einem Sakrament erhöht, bei dem Mann und Frau einen Lebensbund eingehen, eine heilige und geweihte Beziehung.

 

Der heilige Apostel Paulus schreibt in der heiligen Schrift (Eph 5,31-32 ): „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch.“

 

Das Sakrament der Ehe kommt zustande, wenn sich zwei Getaufte vor Gottes Angesicht das Ja-Wort geben. Dies muss von beiden Seiten aus freiem Willen geschehen. Die Eheleute versprechen sich vor Gottes Angesicht, einander die Treue zu halten: in guten wie in schlechten Zeiten, in Krankheit und Gesundheit, bis der Tod sie scheidet.

 

Die Hochzeit, die vor Gottes Angesicht und in der Kirche stattfindet, ist ein Bund zwischen Mann und Frau. Es ist ein Abbild der Beziehung Jesu zu seiner Kirche. Der Bräutigam steht für Christus und die Braut für die Kirche. Der Herr schenkt den Brautleuten seinen göttlichen Beistand und Liebeskraft. Er begleitet sie durch das Eheleben und gewährt alle Gnaden, die man braucht, um die eheliche Treue zu wahren.

 

Es ist wichtig, dass man sich gut auf die Ehe vorbereitet und dass einem bewusst ist, was die Ehe wirklich bedeutet. Der häufige Besuch der Heiligen Messe und der würdige Empfang der heiligen Kommunion schenken den Eheleuten Kraft und Gnaden. Es können schwierige Situationen in der Ehe auftreten, aber solange wir den Herrn in unserer Mitte haben, gibt es keine Prüfung, die wir nicht mit der Hilfe Gottes und seiner Gnade bestehen können.

 

Die Ehe ist unauflöslich. Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.

 

Die Liebe zwischen den Eheleuten muss auch nach der Hochzeit stets gepflegt werden: sowohl in Taten als auch in Worten. Die gegenseitige Liebe wie auch die Liebe zu Gott sollte stets wachsen und reifen. Die Eheleute sollen sich im gemeinsamen Leben unterstützen und sich gegenseitig ergänzen.

 

Bei der körperlichen Vereinigung, die aus Liebe geschieht, lässt der Herr die Eheleute an seiner schöpferischen Liebe teilhaben. So wird die Liebe fruchtbar, indem neues Leben entsteht. Dies ist ein großes Geschenk.