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Christ-Königs-Jugend
Viva Cristo Rey!
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Die Jugend erklärt den Glauben



Die christliche Erziehung


(Die 7 Sakramente)

Ein Beitrag von Jessica Marques (16 Jahre):

 

Was stellt ihr euch unter einer guten, christlichen Erziehung der Kinder vor?

 

Erziehung besteht nicht nur darin, seinem Kind Essen und Trinken zu geben, es anzuziehen und zu waschen. Erziehung bedeutet auch, das Kind vor allem Bösen zu schützen und ihm zu helfen, alle seine Fähigkeiten zu entfalten.

 

Das Ziel christlicher Erziehung ist es, dem kleinen, hilflosen Kind von Geburt an zu seelischem und leiblichem Wohl zu verhelfen. Durch die Taufe, die die Eltern für das Kind erbitten, wird das Kind von der Erbsünde befreit, es erhält die Gnade, ein Kind Gottes zu sein. Nach der Taufe gehört das Kind zwei Familien an, die sich um die Erziehung kümmern: der irdischen, die sich um die Erziehung und die Weiterbildung des Geistes kümmert, und der geistlichen (Kirche), die für die religiöse Formung sorgt. In der Erziehung sind die Eltern Mitarbeiter des Hl. Geistes. Deshalb ist es Aufgabe der Eltern, für ihre Kinder zu beten, damit sich Sein göttliches Wirken in der Seele der Kinder entfalten kann. Es soll alles bekämpft werden, was den Hl. Geist betrüben könnte.

 

Christliche Eltern haben die Aufgabe, den Kindern von Anfang an zu helfen, ihnen fehlerhafte Gewohnheiten abzugewöhnen und stattdessen die guten Fähigkeiten und Gewohnheiten zu fördern. Schon von kleinauf ist es wichtig, die Kinder in den Gebetsalltag einzubeziehen. Ab dem 5. Monat können kleine Kinder schon Stimmungen wahrnehmen, wie sie z.B. durch ein religiöses Lied, das von der Mutter gesungen wird, hervorgerufen werden. Ab dem ersten Jahr nehmen Kinder auch schon das Verhalten der Eltern wahr, wenn sie ihnen z.B. morgens nach dem Aufstehen und abends, wenn man sie schlafenlegt, ein Kreuzzeichen auf die Stirn machen.

 

Die ersten Jahre sind für die Entwicklung der Kinder am wichtigsten. Hier lernen sie schon Gewohnheiten und bestimmte Abläufe, wie das regelmäßige Gebet und den christlichen Umgang miteinander, kennen. Sie lernen die Nächstenliebe zu den Mitmenschen und den regelmäßigen Besuch des Herrn bei der Heiligen Messe kennen. All diese Dinge, die den Kindern von kleinauf beigebracht werden, prägen die Kinder geistlich auf ihrem weiteren Lebensweg.

 

Die Eltern sind Vorbilder für die Kinder. Jedes Kind ist ein einzigartiges Geschenk Gottes, das den Eltern geschenkt und anvertraut worden ist und für das die Eltern verantwortlich sind. Jedes Kind soll so werden, wie der Herr es haben möchte. Wir alle gehören dem Herrn und sind für das Ewige Leben berufen.