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Christ-Königs-Jugend
Viva Cristo Rey!
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Rückblick




Wochenendfreizeit der CKJ-Gruppe Stuttgart 2013


Stuttgart

Kanutour der CKJ-Gruppe Stuttgart 2013


Stuttgart

Fahrt nach Österreich (2013)


Allgemein
Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass die Jugendlichen der Christkönigsjugend (CKJ) in Begleitung eines Priesters eine Reise in verschiedene Länder machen, um diese kennen zu lernen und in der Gemeinschaft sich im Glauben zu stärken. Besuchten wir in den letzten zwei Jahren die bekannten Städte Prag und Krakau, so führte uns dieses Jahr die Reise nach Österreich in die wunderschönen Städte Salzburg und Linz. 

Unsere Gruppe bestand aus 13 Jugendlichen, die von zwei Seminaristen, Richard und Philipp, und Pater Reiner, begleitet wurde. Am Ostermontag teilte sich die Gruppe auf die zwei Kleinbusse auf. In dem Kleinbus, bei dem Pater Reiner am Steuer saß, wurden wir vorsichtshalber darüber in Kenntnis gesetzt, dass dieses Gefährt einige funktionsstörende Probleme hat und die Gefahr besteht, dass diese Reise deshalb ausfällt. Trotz der Bedenken erreichten wir ohne technische Probleme unsere erste Etappe: das Kloster Schondorf. Nach einer Heiligen Messe in der Hauskapelle, versorgten uns die Schwestern mit einem lieblich und köstlich zubereiteten Mittagessen. Frisch gestärkt ging es in Richtung Salzburg weiter. 
Am späten Nachmittag erreichten wir die viertgrößte Stadt Österreichs: Salzburg. Wir bekamen von Richard, einem gebürtigen Salzburger, eine „fachkundige“ Stadtführung. Besonders möchte ich, die prachtvollen Kirchen mit den unterschiedlichsten Baustilen, die wir zu sehen bekamen, hervorheben. Der Dom aus dem 17. Jahrhundert ist ein Besuch wert. Es wurden, um den Moment festzuhalten einige Gruppenfotos gemacht. Nach dem die „Foto Show“ zu Ende war und wir unsere ersten positiven Eindrücke gewinnen konnten, freuten wir uns auf unser warmes Quartier, denn das Wetter spielte nicht ganz so mit, wie gewünscht. 
Der zweite Tag begann wie der erste Tag endete, recht kalt. Dies änderte sich zu unserem Bedauern während der nächsten Tage kaum. Doch wir blickten motiviert auf unsere heutigen Pläne und freuten uns zu aller erst auf ein appetitanregendes Frühstück, das extra schmackhaft vom Ehepaar Eder angerichtet worden war. Diese Stärkung war rückblickend auch bitter nötig, denn Richard hat uns an diesem Tag ganz schön auf Trapp gehalten und so war es auch wichtig rechtzeitig aufzubrechen. Für den Vormittag standen einige Museumsbesuche auf seiner Rangliste. Demzufolge war es auch eine Selbstverständlichkeit der Geburtsstätte Mozart‘s einen Besuch abzustatten, denn nicht umsonst wird Salzburg auch Mozartstadt genannt. Nicht nur Kirchen und Museen zeichnen diese Stadt aus, sondern auch eine Sehenswürdigkeit die eher einen faden Beigeschmack hat: der Mönchsberg, auch „Selbstmordfelsen“ genannt. Nach einem sättigenden Mahl verblasste der Gedanke an diesen Felsen und die Vorfreude war groß, als wir zur Festung „Hohensalzburg“ aufbrachen. Die beindruckende Burg aus dem 11. Jahrhundert war sehr beachtlich. Darüber hinaus reizte uns die Fahrt mit der Bergbahn. Obwohl die Männer in unserer Gruppe in der Minderheit waren, kam uns das Lied „Von der Festung dröhnt derbe Männerstimmen“, in den Sinn. Das in der späteren Abendrunde auch mit Vergnügung und positiven Erinnerungen gesungen wurde. Auf der Festung wurde uns verkündet, dass uns freie Zeit zur Verfügung steht und wegen des unangenehmen Klimas trauten sich nur die Harten den Abstieg zu Fuß zu. Die anderen bevorzugten die Bergbahn und wärmten sich später in einem gemütlichen Café auf. 
Nach einer feierlichen Abendmesse, zelebriert von einen Priester aus Salzburg und begleitet von unsere Mädchenschola, ließen wir durch eine dankbare Einladung in der Niederlassung der Petrusbruderschaft mit ein paar österreichischen Jugendlichen, bei Pizza, Limo und unterhaltsamen Gesprächen, den Tag ausklingen. 
Nun hieß es Abschied nehmen von diesem beeindruckenden Ort und mit schwermütigem Herzen, aber mit viel versprechenden Aussichten, fuhren wir nach einer Heiligen Messe Richtung Linz, an den Ort, an dem Philipp von seinem Wissen als Einheimischer profitieren konnte, um uns fachkundig durch die Stadt zu führen. Wir gönnten uns während der Reise nach Linz einen Zwischenstopp in Hallstatt. Dort näherten wir uns einem See und Philipp setzte gerade an etwas über die Stadt zu erzählen, als ein ganzer Schwarm Schwäne auf uns zukamen, um uns Gesellschaft zu leisten. Doch so ein Missgeschick, das genau in diesem Moment Richard den Kameradeckel des Seminars in den See fallen ließ und das Wasser nicht gerade die wärmsten Temperaturen, sondern Minusgrade aufzeigte. Doch das Revier unserer gefiederten Freunde zu betreten gab den Höhepunkt. Wir mussten einen Plan schmieden, denn Philipp opferte sich auf in den See zu gehen, was jedoch die Aufmerksamkeit der Schwäne auf ihn lenken würde. So haben wir mit Tricks durch Steine und Rufen die Aufmerksamkeit der Schwäne auf uns gelenkt, damit Philipp zwar durchgefroren aber sicher ans Ufer kam. Für seinen tapferen Einsatz spendierte ihm Richard ein gekühltes Bierle und ein Schnäpsle zum warm werden. Das war aber nicht die einzige tierische Überraschung an diesem Tag. Als wir eine gotische Kirche betraten und in der Stille des Gebetes vertieft waren, hörten wir ein leises „Miauen“. Der Stubentiger war nicht dazu zu bewegen den Ort wieder zu verlassen, bei diesem Schauspiel musste der ein oder andere schmunzeln. 
Auf der Weiterfahrt nach Linz hatten einige den Wunsch vor der Abfahrt noch zu beichten, denn es hieß „Fahrerwechsel“ und wir sahen uns nicht mehr in der Obhut von Pater Reiner, sondern unser Leben lag nun in den Händen einer Frau, deren Fahrkünste bei den Teilnehmer bekannt waren. Doch auf den Schutzengel vertrauend und müde von den Anstrengungen dieses Tages fielen alle während der Fahrt in einen tiefen Schlaf, so dass die Schlafenden von den möglichen Strapazen nichts mitbekamen. Sicher kamen alle in Linz an und quartierten sich in ihre Zimmer ein. So ging es in den Linzer Dom, bei dem es uns nicht erspart geblieben ist die 365 Treppen zu besteigen. Die Mühe war es wert, trotz schlechter Wetterverhältnisse war der Ausblick beeindruckend. Am Abend freuten wir uns auf ein leckeres Abendessen, welches uns Pater Zimmer zubereitet hat. Es war jedoch selbstverständlich beim Abwasch mitzuhelfen. Andere Hauptmahlzeiten verwöhnte uns Frau Schenkenfelder, die sich rührend um unsere Wohlergehen sorgte. Am Abend schauten wir gemeinsam einen Film über die Petrusbruderschaft an. Danach teilte sich die Gruppe auf. Einige waren dafür das Campions League Spiel (das 0:0 ausging) anzuschauen, andere wollten sich selbst aktiv beteiligen und trafen sich, um das Spiel Aktivitiy zu spielen, welches einen so zum Lachen brachte, dass einem die Tränen kamen. 
Wie in der Mozartstadt, so ließen wir auch Linz mit seinen beeindruckenden kulturellen Bereichen nicht zu kurz kommen und eilten in Richtung Schlossmuseum. Bei der Besichtigung haben einige Teilnehmer die Zeit vergessen, was dazu führte, dass die anderen Teilnehmer sich sorgten, die Sorge wurde so groß, dass sie sogar eine Vermisstendurchsage durchführen ließen. Dass Museumspersonal machte sich auf die Suche und nicht ahnend, dass es sich dabei um die von uns gesuchten Jugendlichen handelte, erkundigte sich der Angestellte bei ihnen, ob sie „Kinder“ gesehen haben. Das wurde von den Betreffenden natürlich verneint, aber ahnend, dass sie damit gemeint waren, machten sie sich schnellst möglich auf den Weg. In dem zweiten Museum, dem „Ars Electronica Center“ – das Museum der Zukunft, wären wir gerne länger geblieben, jedoch mussten wir zeitig zurück zur Niederlassung, weil wir ja nicht unser Abendessen kalt werden lassen wollten. Doch der Tag endete nicht mit dem Abendessen, sondern stellte uns noch einen Ausflug zu der doppeltürmigen Wallfahrtskirche auf dem Pröstlingsberg in Aussicht, dem Wahrzeichen von Linz, bei dem wir leider später vor verschlossenen Türen standen. Doch der bezaubernde Ausblick auf die nächtliche Stadt, verdrängte jeden traurigen Gedanken. Den Abend ließen wir bei einem gemütlichen Beisammensein und einem Getränk ausklingen. 
An unserem letzten Tag machten wir einen Besuch ins Mühlviert, in die Heimatgegend von Philipp Faschinger. Den Namen des Ortes verdankt man den drei Flüssen, der großen, kleinen und steinernen Mühle. Dank unseres engagierten Seminaristen Philipp bekamen wir eine Führung in einer Schneiderei und wurden von seinen Bekannten liebevoll mit einem leckeren Fleischkäsebrötle bestens versorgt. So gestärkt konnten wir mit Elan unseren Weg weitergehen und besuchten in der Nähe eine kleine Kirche, bei der Pater Reiner die Gelegenheit nutzte, um uns eine Beichtkatechese zu halten. Daran schloss sich eine Weiterfahrt nach Vissi Bord (Hohenfuhrt), das an der Tschechischen Grenze liegt an. Nach einer interessanten Führung durch die eiskalten Zisterzienserabtei hatten wir die Gelegenheit zu beichten, während das Allerheiligste ausgesetzt war. So beeindruckend und prachtvoll dieses Kloster auch gewesen ist, freuten wir uns auf unsere warmen Autos. Die Tage zuvor waren im Vergleich zu diesem kurzen Ausflug harmlos, so dass Pater Reiner sogar zur folgenden Aussage kam „Es war die kälteste Messe die ich je gefeiert habe“. Wie schön waren die Aussichten auf den bevorstehenden Abend mit einem hervorragenden Abendessen und einer fröhlichen gemeinsamen Abendrunde in einer aufgewärmten Hütte. So wirkte die Abendrunde als eine schöne Abschlussrunde unserer viel zu kurzen Reise nach Österreich. 
Waren unsere Tage in Österreich auch wunderbar und werden unvergessen bleiben, so endete der Spaß, das Lachen und die Freude nicht in Linz, sondern begleiteten uns, jedenfalls meine Gruppe, bis zur Ankunft am Heimatbahnhof in Wigratzbad. 
Nach einem kurzen Zwischenstopp für eine Abschlussmesse in der Dreifaltigkeitskirche mit ihren drei Hauptaltären, nutzten wir die restliche Zeit bis unsere Züge abfahren sollten, um den Dom genauer zu erkunden. Direkt im Anschluss führte uns der Weg zum Mittagessen zum McDonalds. Kaum zu glauben, jedoch wahr, für manche war dieses Essen in diesem weltbekannten Schnellimbiss das erste Mal und wohl auch das letzte Mal. Viel zu baldig hieß es voneinander Abschied nehmen. Es fiel doch so einigen schwer sich an diesen Gedanken zu gewönnen, denn trotz der kurzen Zeit die wir gemeinsam erlebt haben, ist die Gruppe fest zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen. 
Nun war es Zeit in die Züge einzusteigen und nach Hause zu fahren. Meine Heimreise, führte mich über München nach Wigratzbad und so machte ich mich mit acht weiteren aus unserer Reisegruppe auf den Weg. In München nutzten wir den 20 minütigen Aufenthalten, um bei einem McDonalds Eis zu besorgen. Jedoch ging nur ein Teil dort hin und der andere machte es sich im Zug bequem, um auf die anderen zu warten. Wer hätte gedacht, dass die Zeit nicht ausreichen würde und der Zug bereit war abzufahren, bevor die anderen zurück sind? Blitz schnell hielt Joachim die Türe auf, in der Hoffnung, dass die anderen bald kommen, wohlwissend darüber, dass der Schaffner überhaupt nicht begeistert von der Aktion sein würde. Erleichtert dass die Nachzügler im letzten Moment kamen, waren wir auf ein Donnerwetter gefasst, doch wie erfreut waren wir, dass das Ganze mit einer ironischen Verwarnung „Gelbe Karte an Joachim“ und einem Lächeln quittiert wurde. Der Schaffner ermutigte uns sogar, als wir im Übermut in unserem Abteil angefangen haben zu singen, weiter zu machen. Er erzählte uns, dass ihm das Lied „Wenn die bunten Fahnen wehen“ noch aus seiner Jugend in Erinnerung geblieben ist, so ließ er sich von uns überreden gemeinsam am Bahnsteig mit uns dieses Lied zu singen. Mit zahlreichen Eindrücken von der ganzen Reise kamen wir wohlauf in Wigratzbad an. 
So ein Abschied fällt nach so einer Fahrt immer schwer, trotz jeden Wehmuts freuen wir uns auf das nächste Jahr, mit der Erwartung auch auf neue Gesichter zu stoßen. 
Aus ganzen Herzen sagen wir allen Beteiligten Dank für die liebevolle Aufnahme und Verpflegung, für die Geduld und Arbeit und ganz besonderen Dank an unsere Reisebegleitern Pater Reiner, Richard und Philipp für die schöne und humorvolle Woche und für ihre Mühen für die perfekte Organisation dieser Reise. 
Herzliches Dankeschön an alle!

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